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Mariensäule

nám. J. M. Marků, 56301 Lanškroun
Säule mit Statue der Jungfrau Maria Immaculata - J. M. Marků-Platz.

1683 beschloß der Stadtrat über die Errichtung einer Säule mit Statue der Jungfrau Maria am Marktplatz in Lanškroun als Danksagung für die Abwendung der Pestepidemie und der Türken. Die Lanškroun-Bürger betrauten mit dieser Aufgabe den Bildhauer Andreas Castelli (er wirkte unter anderem am Svatý Kopeček bei Olomouc). Der Baustein stammt von der benachbarten Herrschaft Moravská Třebová. 1684 wurde die Mariensäule samt Statue der Immaculata fertiggestellt.

1825 wurde die Säule repariert. Die neue nach ursprünglichem Vorbild nachgebildete Statue ist ein Werk des Bildhauers Adam Bayernhof und des Steinmetzen Karel Wolf aus Kłodzko (Glatz). Statue der Immaculata in gewöhnlicher Darstellung auf einer Säule mit dem Kapitell im korinthisierendem Stil und dem prismatischen Untersatz, mit Doppelsockel, der auf einem robusten prismatischen Säulenstuhl mit drei Stufen ruht. An den Wänden des Untersatzes eingefallene Felder mit Chronogrammen.

Die Statue der Jungfrau Maria selbst steht mit gefalteten Händen auf einem Drachen und blickt zum Himmel empor. Um das Objekt herum stehen acht kleine Säulen neueren Datums, zwischen denen Ketten gespannt sind. Vorne am Untersatz ist ein metallischer kompliziert gezierter Laternenhalter angebracht, der gleich wie die Ketten um die Säulen herum mit Schmiedemattschwarz angestrichen ist.

Zum letzten Mal wurde die Mariensäule 1997 von Jaroslav Jelínek restauriert.


07.07.2009 14:52
27.04.2009 08:43
Zuletzt aktualisiert von: Petr Celý

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